Fliegen früher
Fliegen früher
Diese Informationen haben wir von Herrn Dr. Meiners und Prof. Dr. Reich von der Uni Oldenburg, Studiengang Technik, bekommen. Sie haben für uns eine richtige Kindervorlesung gehalten. Das war klasse und wir haben viel gelernt – vielen Dank!
Schon immer träumten die Menschen davon, zu fliegen. Kennst du die Geschichte von Ikarus? Er wollte fliegen können und hat sich Flügel aus Federn und Wachs gebaut. Als er zu nah an der Sonne war, ist alles geschmolzen und Ikarus ist abgestürzt und gestorben.
Leonardo da Vinci hat Flugapparate erfunden. Aber das Fliegen klappte damit nicht.
Bei den ersten Versuchen mit Heißluftballons gab es das Problem, dass die Erfinder das Feuer leider noch nicht mitnehmen konnten. Daher flog der Ballon nur kurz und als die Luft kalt wurde, landete er auch schon wieder. Außerdem hatten die Leute damals Angst davor, was oben am Himmel wohl ist. Deshalb wurden zuerst Tiere in die Höhe gelassen, um zu testen, ob sie noch atmen können und alles überleben.
Die ersten Luftschiffe hatte noch riesige Dampfmaschinen zum Antrieb. Die waren sehr schwer.
Viele Versuche waren nötig, bis alles richtig erforscht war. Viel ging auch schief.
Als Herr Schütte dieses Bild in der Zeitung sah, wusste er: Ich will auch Luftschiffe bauen. Ich kann das viel besser als Herr Zeppelin. Wenn er von mir keine Tipps haben will, mache ich das eben selbst.
Weil Herr Schütte vorher Schiffbauer war, kannte er sich wirklich besser aus als Zeppelin. Alles was Herr Schütte im Wasser herausgefunden hat, stimmte auch in der Luft. Dadurch war er ganz schön schlau. Er wusste, dass ein Luftschiff wie eine Forelle gebaut sein muss. Vergleich doch mal!
Dann hat Herr Schütte selbst auch etwas falsch gemacht. Sein Luftschiffgerippe sah erst wie Salino-Lakritze aus:

Aber der Wind verdrehte immer alles.
Zum Schluss wusste er: Ich muss gerade Formen benutzen, dann klappt es:

